(pcp-wm) Eigentlich könnte man sich ja kurz fassen: Bei Gärtner gibt es im Februar wieder nahezu alles, was des Sammlers Herz begehrt. Zehntausende Lose, viele Kilogramm schwere Kataloge, Angebote in jeder Preislage und Lots sowie Sammlungen ohne End

Damit ist fast alles gesagt, oder doch nicht?

Ein wenig mehr an Genauigkeit ist vielleicht angebracht. Den Auftakt machten bereits am 5.–7. Februar die Versteigerungen von Banknoten und Münzen. Dieses numismatische Segment wird seit langem im Auktionshaus Gärtner versiert gepflegt. Gut 2.500 Münz-Lose, vom Einzelstück bis zu einem 23,5 Tonnen schweren Langerbestand von über 10 Millionen Münzen auf 33 Paletten, erwarteten Interessenten, seien es Sammler oder Wiederverkäufer. Das letztgenannte Los durfte wohl für Sammler nicht in Frage kommen, zumal der Ausruf von 500.000 Euro auch nicht jedermanns Sache war.

Bei den Banknoten, die am 5./6. Februar zum Ausruf kamen, überraschte die enorme weltweite Fülle der über 2.500 Lose. Die Mehrzahl der Lose war in englischer Sprache detailliert beschrieben und vieles gut abgebildet. Bei Deutschland dominierte die Abteilung „Notgeld“ der verschiedensten Städte und Regionen, nicht nur mit selteneren Einzelstücken, sondern auch mit teils sehr umfangreichen Sammlungen.

Ab 24. Februar starten dann die Briefmarken-Versteigerungen, deren Lose erneut in rund sieben weiteren Katalogen dokumentiert sind. Mit dem gesonderten China-Spezial-Angebot sowie einem weiteren zu Asien hat Gärtner fast schon ein Alleinstellungsmerkmal, denn in dieser opulenten Fülle findet man solche Angebote zumindest in Europa nicht häufig. Der nach wie vor eindrucksvolle Umfang der weiteren Kataloge zu Thematik, Europa, Deutschland, zu Nachlässen Deutschland, Ansichtskarten etc. beweist einmal mehr, welch außerordentliche Fülle von teils erlesenen und höchst ungewöhnlichem Material auf interessierte Käufer wartet.

Dem Berichterstatter fiel z.B. auf, dass das Lebenswerk von Prof. H. Schillinger aus Nürnberg, der für die Bundesrepublik Deutschland hunderte von Markenentwürfen gefertigt hatte, zum Ausruf kommt. Teils unter Einzellosen, aber auch unter Sammlungen zu finden. Es empfiehlt sich also, die Kataloge genau durchzuschauen, z.B. bei www.philasearch.com