Die erste Quartalsausgabe dieses weltweit einmaligen digitalen Fachmagazins für Freunde der Literatur- und Philateliegeschichte ist seit kurzem auf www.philahistorica.de kostenlos herunterzuladen. Mit einem Umgang von rund 360 Seiten haben sich der Herausgeber, der Phil*Creativ Verlag in Schwalmtal, und dessen Redakteur Wolfgang Maassen einmal mehr übertroffen.

Schwerpunkte in dieser Ausgabe sind zum einen einzelne Dokumentationen. Zum Beispiel zu den früheren Vignetten-Blocks des heute fast schon vergessenen Essener Auktionators Andreas Schneider, aber auch zwei philateliegeschichtlich bedeutsame Angebote der Firma David Feldman zu dem Schweiz-Fälschungsarchiv von Jean de Sperati sowie zum Thema „Stamp Boxes“. Höhepunkt in diesem ersten Teil ist eine bebilderte Vorausschau auf die kommenden Corinphila-Auktion, speziell hier auf nur selten angebotene Literatur-Raritäten des 19. Jahrhunderts (ab 1862!).

Der zweite Teil bietet Wolfgang Schneiders neue Folge zu Deutschlands Briefmarkenkünstlern (27 Seiten), dann aber einen Vorabdruck der redaktionellen Arbeit zum Buchstaben „S“ der „Wer ist wer in der Philatelie“-Buchreihe (220 Seiten!). Dieser ist zwar noch sehr unvollständig und unbebildert, aber bietet bereits einen ‚Vorgeschmack‘, was vielleicht noch in diesem Jahr in gedruckter Form erscheinen wird. Solche Vorabdrucke dienen der Lesermitwirkung, denn zahlreiche Hinweise von Lesern, selbst auch weiterführende Informationen gehen dazu immer beim Autor Wolfgang Maassen ein.

Zwei kürzere Arbeiten von Christer Brunström zu philatelistischen Miniaturbibliotheken und Rudolf Buschhaus zur Buchreihe „Geschichte der Deutschen Post“ ergänzen neben weiteren Rubriken das Spektrum.