Die Fédération Internationale de Philatélie (FIP) hat kürzlich zwei wichtige Entscheidungen als Reaktion auf die kontinuierliche Entwicklung des philatelistischen Ausstellungswesens getroffen.

Die erste betrifft die Offene Philatelie, ein Ausstellungskonzept, dessen Popularität seit der Aufnahme der Offenen Klasse in die FIP-Ausstellungen vor einigen Jahren stetig zugenommen hat. Die Bildung einer FIP-Kommission für Offene Philatelie wurde nun genehmigt, und die FIP-Mitglieder wurden aufgefordert, bis zum 31. Dezember 2020 Delegierte für die neue Kommission zu ernennen. Nominierungen für die Mitgliedschaft im Büro der Kommission Offene Philatelie werden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Die zweite antwortet auf die Frage, ob Exponate, die bei Virtuellen Landesausstellungen beurteilt werden, in FIP-Ausstellungen aufgenommen werden können. In einer am 19. November auf der FIP-Website veröffentlichten Erklärung heißt es, dass „eine Vermeil-Medaille bei nationalen virtuellen Ausstellungen, die in den Jahren 2020-2022 stattfinden, nur in den Jahren 2021 und 2022 auf experimenteller Basis für FIP-Weltausstellungen akzeptiert werden soll“.

Die Erklärung kann nachgelesen werden unter: https://www.f-i-p.ch