(pcp-wm) APHV-Mitglied Andreas Vetter meldete kürzlich einen recht kuriosen Vorfall. Er erhielt von einem Gunter M., der zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn auf den Philippinen lebt und dort eine Tauchschule betreibt, folgendes Angebot:

„Hier die Fotos der vorhandenen Briefmarken, die aus dem Besitz meines verstorbenen Vaters sind, der entsprechender Sammler war. Bislang habe ich mich nur an Sie gewendet, da mir Ihre Adresse von einem unserer damaligen Gaeste gegeben wurde.

Das ganze hier ist absolutes Neuland fuer mich, denn ich kann mich aus zeitlichen Gruenden nicht mit der Materie befassen! … Ich kann Ihnen auch keinen Verkaufspreis nennen, ich weiss es nicht! Ich waere in dieser Sache auf Sie angewiesen und gehe davon aus, es wird fair sein!“

Die Scans der Altdeutschland-Albumseiten sahen gut und vielversprechend aus. Und die Tauchschule gibt es wirklich. Nur wer der angebliche Gast war, der den Tipp gegeben haben soll, sich an die Firma Vetter in Lissendorf zu wenden, wurde nicht verraten. Um eine Verkaufstransaktion in Gang zu bringen, sollte Vetter erst einmal eine Anzahlung in Höhe von 200 Euro auf ein Konto auf den Philippinen leisten. Das kam ihm offensichtlich seltsam vor und er weigerte sich. Daraufhin wurde der Vorgang, wie er berichtet, sofort abgebrochen.

Vetters Empfehlung: Vorsicht vor einer möglichen Betrugsmasche!