(pcp-wm) Am Freitag, dem 13. Dezember 2019, war es soweit: das Auktionshaus Heinrich Köhler begrüßte in Wiesbaden Freunde und Kunden des Unternehmens an neuer Wirkungsstätte in der Hasengartenstraße 25.

Seit 1948 ist die Firma – sie wurde 1913 in Berlin gegründet – in Wiesbaden sesshaft, zuletzt an der Wilhelmstraße. Mehrfach hatte sie bereits den Standort in der Stadt gewechselt, denn es galt, stets größere Räumlichkeiten zu beziehen, denn mit dem Wachstum des Hauses wuchs auch der Bedarf an Platz und Mitarbeitern. Nunmehr ist sie in einem Tengelmann/Haub-Hochhaus in der ersten Etage untergebracht und die Besucher konnten sich dank einer Führung durch die zahlreichen Räume einen guten Eindruck von der Funktionalität, der ansprechenden neuen Einrichtung und dem erneut vergrößerten Platzangebot machen.

Claudia Parthen, die mit ihrem Mann Volker Parthen das Auktionshaus drei Jahrzehnte zu Erfolg führte und es 2002 an die spanische Firma Afinsa verkaufte, war zu Gast und ließ in vielen Gespräche alte Zeiten noch einmal Revue passieren. Noch mehr galt dies für Ehrengast Helga Haub, die sehr viele persönliche Erinnerungen an die Philatelie mit ihrem verstorbenen Mann, Erivan Haub, teilte und diese in einem Podiumsgespräch mit Moderator Peter Platz, Dieter Michelson und Karl Louis, den beiden Gesellschaftern und Geschäftsführern der Firma, das gespannt lauschende Publikum wissen ließ. Die Haub-Familie – Sohn Georg war ebenfalls anwesend – ist seit 2013 Mehrheitsgesellschafter des Global Philatelic Network, zu dem auch das Auktionshaus Heinrich Köhler zählt. Dass dieser Firmenverbund seit Jahr und Tag auf einem fast unaufhaltsam erscheinenden Weg des Aufstiegs ist, beweisen allein die zahlreichen Haupt- und Sonderauktionen, nicht zuletzt die ersten Versteigerungen der legendären Erivan-Sammlungen.

Ein abschließender Empfang mit Sekt und Wein sowie kleinen Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnte die Gäste, deren Dank an die Veranstalter und Mitarbeiter des Hauses nicht auf sich warten ließ.

Helga Haub im Gespräch mit Dieter Michelson (links) und Karl Louis. Vorlage: Heinrich Köhler