(pcp-mh) Auktionator Michael Hille berichtete der pcp-Redaktion: „Wir hatten an den beiden Versteigerungstagen insgesamt 387 aktive live-Bieter aus aller Welt und 101 interessierte Internet-„Gäste“ (keine Bieter). Dabei auch live-Bieter aus vielen Ländern Europas, USA, Australien, Canada, China, Rußland, Ukraine, teils aus exotischen Ländern wie Macau, Taiwan u.a.

Der Umsatz lag (wie schon im April) wieder gut über 300.000 Euro, dabei tolle Steigerungen wie z.B.: Einlieferung „Briefmarken und Belege Alle Welt“ aus Lehre/Niedersachsen, Ausruf 14.000 € Zuschlag: 35.220 €; Los 2667: Britische Kolonien: uriger alter Tüten-Bestand */**/gest. zumeist klassischer Marken, Ausruf 250 €, Zuschlag 2.200 €; Los 2348: Deutsches Reich: umfangreicher Hortungsbestand der Silbermünzen, Ausruf 1.500 €, Zuschlag 3.400 €
Los 1987: Türkei, 1917, Ansichtskarte (von Jerusalem) geschrieben in Askalon vom 4. April 1917, mit entsprechenden osmanischen Zensurvermerken nach Gera, Ausruf 50 €, Zuschlag: 2.000 €; Los 1406: SBZ, Partie Belege und Paketkarten, Ausruf 100 €, Zuschlag 1.250 €.

Die nächste große Auktion findet am 9. & 10. Dezember 2020 statt, wiederum als kombinierte Auktion mit Internet-Live-Bietern und Saalbietern, es liegen bereits hervorragende Einlieferungen an Briefmarkensammlungen und Münzen vor.“

Kommentar der Redaktion: Wer hätte das gedacht? Michael Hille sicherlich nicht, wie er im Interview einer Braunschweiger Zeitung mitteilte. Zu Beginn der Corona-Epidemie dachte er nämlich, so Hille wörtlich: „Das war es für uns!“ Stattdessen titelt nun die ‚Braunschweiger Zeitung‘: „Internet rettet Traditionsunternehmen“. Eine kleine Erfolgsgeschichte, zu der man nur gratulieren kann.