(pcp-wm) Während der MonacoPhil 2019 wurde den Teilnehmern des FEPA-Kongresses am 29. November die kommende FIP-Weltausstellung in Essen noch einmal ausführlich mit aktuellen Daten und Fakten vorgestellt.

AIJP-Präsident Wolfgang Maassen und Mitglied des IBRA 2021-Organisationsteams stellte in Monaco die Planung zur kommenden Weltausstellung den Delegierten des FEPA-Kongresses vor. Foto: José Ramon Moreno

Das Interesse an dieser Ausstellung war gut spürbar. FEPA-Präsident José Ramon Moreno bedankte sich bei dem Referenten für seine Präsentation, die eine gute Einsicht in die Gesamtplanung bot. 2.800 Rahmen stehen für Exponate in der Halle 2 der Essener Messe zur Verfügung, die Halle 1 wird einen umfangreichen Bereich für den deutschen und internationalen Handel bereitstellen.

Am 7./8. Dezember traf sich das Organisationsteam der IBRA 2021 zu einer weiteren Sitzung, bei der nun weitere Eckpunkte der Detailplanung verabschiedet wurden. Deutschland ist ein starkes Literaturland, so dass auch die Philatelistischen Bibliotheken zur Teilnahme im Lese- und Literaturbereich eingeladen werden. Mehrere Sonderschauen sind vorgesehen, bei denen die Jubiläen „75 Jahre BDPh“, „150 Jahre Deutsche Reichspost“ sowie „75 Jahre Bundesland Nordrhein-Westfalen“ im philatelistisch dokumentierten Mittelpunkt stehen werden. Das Consilium Philatelicum wird sich ebenfalls mit einer 1-Rahmen-Sonderschau sich beteiligen, auch im Bereich Literatur ist eine spezielle Sonderschau noch nicht ausgeschlossen.

Ein Zentrum der Kommunikation und des Dialogs wird die geplante IBRA-Akademie werden. Sie soll – anders als bei den jährlichen Internationalen Briefmarkenmessen in Essen – allerdings „prominent“ direkt in Halle 2 platziert werden. Für 50 Besucher wird sie ein attraktives „full service-Informations- und Präsentationsprogramm“ namhafter Referenten und spannender Themen täglich anbieten. Ausstellern wird zur gegebenen Zeit zudem die Möglichkeit geboten, eigene Führungen an ihren Exponaten zu offerieren.

All dies und vieles mehr wird in den kommenden Monaten in eine feste Struktur gegossen. Denn derzeit beginnt erst einmal die Anmeldephase. Bis Januar 2020 wird die Liste der nationalen Kommissare vervollständigt, dann wird eine speziell gestaltete Internetseite das Anmeldeverfahren für Aussteller und Kommissare erleichtern.

Wenn auch noch so manches – oder gar vieles – derzeit noch im Fluss ist, eines ist aber sicher: Es wird eine Internationale Ausstellung, wie sie Deutschland seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hat.

Das IBRA 2021-Organisationsteam im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte bei der Arbeit. Foto: Wolfgang Maassen