www.corinphila.ch Mit einem ganz aussergewöhnlichen Auktionsangebot kommt Corinphila Auktionen vom 25. bis 30. Januar 2021 auf den Markt. In gleich acht Luxus-Auktionskatalogen wird das hochwertige Angebot präsentiert.

Den Auftakt der Auktion machen die Spitzenangebote der Südamerikanischen Staaten. Der Nachlass Brian Moorhouse (Teil 3) glänzt mit der ganzen Vielfalt Südamerikanischer Sammelgebiete von A (wie Argentinien) bis V (wie Venezuela). Beeindruckend sind insbesondere die vielen Probedrucke verschiedenster Ausgaben von Klassik bis Semi-Klassik. Besonders stark vertreten sind Argentinien, Brasilien (u.a. mit Los 3137, dem berühmten Paar der 600 Reis Ziegenaugen-Ausgabe von 1844 im ungebrauchten Paar aus der Sammlung Maurice Burrus, Startpreis CHF 5‘000), Kolumbien, Costa Rica, Guatemala Klassik mit seltensten Briefen und Probedrucken, Honduras, Mexiko und Uruguay.

Von der 1. Ausgabe Ecuadors aus dem Jahr 1865 kommt der 1. Teil der bedeutendsten heute existierenden Spezialsammlung unter dem Namen ‚Guayaquil‘ zur Versteigerung. Fast alle bedeutenden Stücke des Sammelgebietes befinden sich in dieser Sammlung. Herausragend ist der schönere von nur zwei bekannten Einschreibebriefen der 1. Ausgabe (Los 4071; Startpreis CHF 20‘000)
Im Hauptkatalog der Corinphila Versteigerungsserie kommt ein herrliches Angebot der klassischen Ausgaben von Peru zur Versteigerung. Darunter auch zahlreiche Marken der auf der ‚Lecoq‘ Druckmaschine in ‚Endlos-Streifen hergestellten Ausgaben. Besonders ansprechend: Ein ungebrauchter Fünferstreifen der 5 Centavos von 1870 mit dem Motiv der ‚neuen‘ Eisenbahn von Lima nach Callao. Die ‚Trencito‘ , das Eisenbähnchen‘, wie Sammler die Briefmarke später nannten, war für Briefe vorgesehen, die von dieser neuen Bahnlinie befördert wurden. Um endlose Streifen der Marke herzustellen, wurden die Enden der Papierstreifen einfach zusammen geklebt! Hier bei der vierten Marke im Streifen gut erkennbar (Los 156, Startpreis CHF 750)

Europa ist mit einem starken Angebot aus der Sammlung Ingenieur Pietro Provera vertreten. Schwerpunkte sind Italien und Frankreich. Beeindruckend ist die herausragend gute Qualität der klassischen Marken und Briefe, für die der Sammler bekannt war. „Provera-Qualität“ war über viele Jahre ein weit über die Grenzen bekannter Begriff für Luxus-Philatelie. Beispielhaft ein Brief von Frankreichs Erstausgabe von 1849, ein sehr seltenes Kehrdruckpaar der 20 Centimes auf Brief (Los 5141, Startpreis CHF 5‘000.-). Oder eine Vier-Farben-Frankatur von Sizilien mit dem extrem seltenen Höchstwert zu 50 Grana auf Brief (Los 5675, Startpreis CHF 20‘000.-)

Mit der Gregory Frantz Sammlung „Schiffs-Dampferlinien mit eigenen Markenausgaben“ kommt eine weitere sehr ungewöhnliche Spezialsammlung zur Versteigerung. Sie umfasst alle privaten Dampferlinien, die privat veranlasste Briefmarken für die Postbeförderung mit ihren Schiffen ausgegeben haben. Grosse Vielfalt bieten dabei die vielen kleinen Schiffslinien auf den tausenden Seen und Küsten Finnlands, oftmals in Kombination mit staatlichen Briefmarken. So etwa der Brief der Skärgards Trafik Aktiebolag (STAB) mit privater zweifarbiger 25 Pennie Schiffs-Briefmarke für die inner-finnische Zuleitung mit der privaten Schiffslinie in Kombination mit finnischer Staatsausgabe 5 Pennie und 20 Pennie für den weiteren Weg nach Frankfurt (Los 6069, Startpreis 1‘000).

Auch die Schweiz ist wieder mit einem herausragenden Angebot vertreten. Darunter eine postgeschichtliche Sammlung „Deutsch-Französischer Krieg – Auswirkungen auf die Schweizer Postgeschichte 1866-1871“. Die Präsentation im Auktionskatalog verbunden mit geschichtlichen Hintergrund-Informationen sind einzigartig und dürfte neue Standards für die Auktions-Philatelie setzen. Man könnte fast von einem Meilenstein für die Philatelie auf dem Weg zur Anerkennung als Historische Hilfswissenschaft sprechen. Ein ‚Muss‘ für jeden geschichtsinteressierten Philatelisten!

Herausragend im Schweiz-Angebot ist aber zweifellos der zweite Teil der ERIVAN Sammlung. Die Kollektion des ehemailigen Tengelmann-Unternehmers Erivan Haub enthält die grössten Raritäten der Schweiz-Philatelie. Jetzt kommt der berühmte Einschreibe-Brief des „Notariat Greiffensee“ zum Angebot. Frankiert mit den beiden ersten Briefmarken der Schweiz, der Zürich 4 und Zürich 6, ist er für viele das „Non-Plus-Ultra“ der eidgenössischen Raritäten in Privathand. Die Provenienzen des Stückes gehen zurück bis 1900, als der Brief eine Sensation in der Sammlung des Präsidenten der Banque de France, Paul Mirabaud, auf der Weltausstellung in Paris war. Später gelangte er in die Sammlungen Diem-Saxer aus St. Gallen (1934), des Schweizer Schuh-Magnaten Iwan Bally (1964), dann Kollektion ‚HELVETICUS‘ (1991) um dann für fast 30 Jahre in der Sammlung von Erivan Haub eine neue Heimat zu finden. Startpreis für den als Los 7003 angebotenen Greifensee-Brief ist CHF 300‘000.-

Das gesamte Auktionsangebot kann auf www.corinphila.ch besichtigt werden.

Weitere Informationen und Katalogbestellungen bei: Corinphila Auktionen AG, Wiesenstrasse 8, 8032 Zürich/Schweiz, Telefon: + 41 (0)44 389 91 91, Telefax + 41 (0)44 389 91 95, E-Mail: info@corinphila.ch