(rf/pcp) Der Katalog zu dieser Auktion ist online und unter https://auktion.reinhardfischerauktionen.de zu finden. Nachfolgend einige Highlights aus der Vielfalt der über 11.000 Lose mit einem Ausruf von 1,45 Mio. Euro:

Auffallend sind zahlreiche Qualitäts- und Ausnahmestücke bei den Gebieten Altdeutschland, Deutsches Reich und Deutsche Auslandspostämter und Kolonien – sie haben alle eins gemeinsam: sie stammen aus der Sammlung „Nitaha“.

Bei der Sammlung „Nitaha“ handelt es sich um eine Qualitätssammlung „Deutschland 1849 – 1950“. Der Sammler hatte den Anspruch, stets einwandfrei erhaltene postfrische Marken zu sammeln. So findet man beim I. Teil (II. Teil folgt in der 176. Auktion) u. a. ** Seltenheiten Bayern wie Mi.-Nr. 1Ia, 8, 11, 17, 20, aber auch Schleswig-Holstein 1b ** als Ausnahmestück ohne jegliche Signaturen. Beim Deutschen Reich gibt es neben der Mi.-Nr. 11 ** auch eine Mi.-Nr. 34a ** oder aber einen seltenen Nothilfeblock in tadelloser Erhaltung. Bei den Ausgaben der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien stechen unter anderem Kiautschou 26A und 27A je in postfrischer Ausnahmequalität hervor.

Auch die Auflösung einer großen Sammlung Bayern Mühlradstempel setzt einen Schwerpunkt dieser 175. Auktion: Mehrere hundert Lose laden zum Stöbern und Finden ein! Ebenso umfangreich ist erneut das Sammelgebiet Preußen mit Markenausgaben in Luxusqualität vertreten. Dabei u. a. Mi.-Nr. 2a im ungebrauchten Viererblock, aber auch seltene Entwertungen und Briefverwendungen. Das Deutsche Reich bietet praktisch alle gesuchten Standard-Ausgaben inkl. 5 Mark Reichspost in Type II in postfrischer Erhaltung, Iposta-Block **, alle Zeppelinausgaben in postfrischer Erhaltung, weiterhin Dienstmarken und Markenheftchen sowie Zusammendrucke.

Die Ausgaben der Deutschen Auslandspostämter und Kolonien sind umfangreich vertreten und bieten zahlreiche Seltenheiten in postfrischer Erhaltung. Unter Danzig gibt es einen „Großen Innendienst“ in postfrischer Erhaltung. Bei Memel den seltenen Satz 183/92 postfrisch. Das Saargebiet bietet unter anderem Mi.-Nr. 18/31 in postfrischer Erhaltung. Die Ausgaben der Besetzung im II. Weltkrieg bringen Seltenheiten bei Sarny und Serbien. Unter den Feldpostausgaben sticht eine einwandfreie postfrische Mi.-Nr. 7B hervor. Im internationalen Bereich gibt es interessante Offerten bei den Gebieten Schweiz und Volksrepublik China – hier unter anderem Blockausgabe „Studium der Jugend“ und die seltene Sondermarke „Jahr des Affen“ – jeweils in postfrischer Erhaltung.
Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Posten, Lots und Sammlungen offeriert. Dabei ein interessanter Liquidationsteil. Hier haben Interessenten die Möglichkeit, Untergebote mit bis zu 30% zu platzieren, sofern niemand mehr bietet.

Fast 370 Sammlungen sind komplett im Internet zu „besichtigen“ – Fotos sämtlicher Albumseiten geben einen sehr guten Eindruck der Lose. Die Bilder finden man direkt bei den Losbeschreibungen!

Die Auktion ist derzeit als Saal-Auktion vorgesehen. Selbstverständlich können Interessenten schriftlich, per Fax, per Online-Gebot oder telefonisch bieten. Es wird für die meisten Lose auch die Möglichkeit geben, Online live zu bieten.

Wer persönlich an der Auktion teilnehmen möchte, meldet sich bitte wenigstens einen Tag vorher an, damit alle Sicherheits-, Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden können. Eine Besichtigung ist in jedem Falle möglich, dies allerdings nur nach telefonischer Terminabsprache. Interessenten werden mit ausreichend Abstand besichtigen, im Regelfall als einziger Kunde im Raum. Nochmals: Jeder kann auch Online-Live mitbieten.